Neues Schloss Herrenchiemsee

Neues Schloss
Herrenchiemsee

Bohrungen: 16
Bohrmeter gesamt: 4000
Realisierung: April/Juni 2010

Verpressung mit Fischer GeoSolid® 235

Baustelle vor dem Neuen Schloss Herrenchiemsee

Die bayerische Schlösserverwaltung beschloss den Nordflügel des neuen Schlosses, der  seit der Erbauung unberührt war, als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum auszubauen. Für die Heizquelle wurde zunächst eine Wasser/Wasser-Anlage über den See in Erwägung gezogen. Aufgrund der Entfernung zwischen Schloss und See fiel die Entscheidung zu Gunsten einer erdgekoppelten Sondenanlage.

Der Nordflügel des Neuen Schlosses auf der Insel Herrenchiemsee ist im Inneren nach dem Tod Ludwigs II. als Rohbau verblieben. Bei Erschließungsplanung des Nordflügels zum Kulturzentrum wurde bereits im Vorfeld der Einsatz von Erdsonden erwogen.

Geologie, Schichtenabfolge, Besonderheiten

Da die Insel während der letzten Eiszeit als Härtling vom Gletscher herausgearbeitet wurde, lag die Vermutung nahe, dass ein entsprechend widerständiges Gebirge zu erwarten ist. Im Hinblick auf einen beträchtlichen Energieumsatz wurde schon im Vorfeld eine Bohrtiefe von 250m avisiert. Laut geologischer Karte GK 25 Prien waren Miozäne Schlier und Sandmergel der Oberen Süßwassermolasse sowie ein eingeschalteter Kalksandstein als Untergrund zu erwarten. Im Vorfeld wurde in Absprache mit dem Münchener Bergamt ein Bergrechtlicher Betriebsplan erstellt. Anlässlich einer Pilotbohrung im Juli 2009 konnten diese Annahmen bestätigt werden.

Bohrverfahren, Verrohrung, Bohrwerkzeug

Als Bohrverfahren wurde das luftunterstützte Imlochhammerverfahren gewählt. Hierbei wird das gelockerte Bohrgut mittels Druckluft nach oben gefördert. Aufgrund der kompakten Faltenmolasse wanderte der Hammer leicht ab, was die Konsequenz hatte, das der Bohrlochabstand auf 20 Meter festgelegt wurde.

Verpressung

Die Verfüllung des Bohrlochringraumes wurde im Kontraktorverfahren mit einem Kolloidal-Chargenmischer mit dem bis auf Endteufe mitgeführten Einbaugestänges durchgeführt. Die vom Kunden im Vorfeld errechnete Menge wurde aufgrund der homogenen Geologie nahezu eingehalten, was sowohl beim Kunden als auch beim Auftraggeber zu großer Zufriedenheit führte.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Verpressung

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